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Die SAP Arena ist Heimspielstätte des Eishockeyteam Adler Mannheim sowie des Handballvereins Rhein Neckar Löwen. Zusätzlich wird die Arena für Konzerte und andere Sportveranstaltungen genutzt. Im Umfeld der Arena entstanden neben zwei Eissport-Trainingshallen mehrere Parkplätze mit insgesamt 4.500 Stellplätzen sowie zwei Stadtbahnhaltestellen.
Lange wurde über einen Hallenneubau in Mannheim als Ersatz für das marode Eisstadion am Friedrichspark diskutiert. In den 1980ern war als Standort der neue Messplatz im Gespräch. Aufgrund der Erfolge des Eishockeyteams Adler Mannheim wurde das Thema Ende der 1990er wieder diskutiert, die Stadt Mannheim sah sich jedoch finanziell außerstande zu bauen. Realisiert wurde die Arena durch ein Modell, bei dem SAP-Mitbegründer und Adler-Sponsor Dietmar Hopp den Bau zinslos vorfinanziert und die Halle mit einer eigenen Gesellschaft während der ersten 30 Jahre auf eigenes Risiko betreibt. Die Stadt Mannheim zahlt die Baukosten in Höhe von 70 Millionen Euro während dieser Zeit in Raten zurück. Nach Ablauf der 30 Jahre geht die Arena in das Eigentum der Stadt über. Die beiden Trainingshallen wurden als Stiftung von Dietmar Hopp selbst finanziert. Das Objekt wurde nach der Planung des Düsseldorfer Architekturbüros HPP Hentrich, Petschnigg & Partner durch den Generalunternehmer Wayss & Freytag errichtet. Das Bauberatungsunternehmen Drees & Sommer führte das Projektmanagement und das wirtschaftliche und technische Controlling. In die Verkehrsinfrastruktur um die Arena, zu der Parkplätze, Straßenzubringer, ÖPNV-Anbindung gehören, wurden mehr als 50 Millionen Euro investiert, die zu etwa 80 Prozent durch den Bund und das Land übernommen wurden. Die Restfinanzierung trug die Stadt Mannheim, die ihre Investitionsplanung für dieses Vorhaben neu ausrichten musste, was in der Lokalpolitik für heftige Kontroversen sorgte. Nach den ersten Großveranstaltungen stellte sich heraus, dass der DB-Haltepunkt Rangierbahnhof dem Ansturm der Besucher nach Veranstaltungsende nicht gewachsen ist und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Bis zum Jahre 2011 soll der Haltepunkt Richtung Osten zur neuen Stadtbahnendstelle verlegt werden. Die festliche Eröffnung fand am 2. und 3. September 2005 statt. Die erste Show in der SAP-Arena bestritt Ronan Keating vor etwa 4000 Zuschauern. Am zweiten Tag der Eröffnungsfeier trat der Mannheimer Sänger Rolf Stahlhofen mit seinem Mann'em Soul Orchestra und seinen musikalischen Freunden wie Peter Maffay, Mousse T. und Sasha auf. Am 6. September fand das Eröffnungsspiel der Adler Mannheim gegen das Dream Team der Deutschen Eishockey-Liga statt. Am 8. September wurde die DEL-Saison 2005/06 mit dem Spiel der Adler Mannheim gegen die DEG Metro Stars eröffnet. Am 21. Januar 2006 fand das letzte Testspiel der deutschen Handballnationalmannschaft gegen Ungarn der Männer vor der EM in der Schweiz vor 13.200 Zuschauern statt. Es war zum damaligen Zeitpunkt die größte Zuschauerkulisse der Deutschen Handballnationalmannschaft bei einem Hallenhandballspiel. Das Spiel endete 30:26. Am 22. April 2006 trafen Wladimir Klitschko und der US-Amerikaner Chris Byrd im Duell um die IBF- und IBO-Weltmeisterschaft im Schwergewicht aufeinander. Laut Aussage des Stadion-TVs der SAP-Arena war es der am schnellsten ausverkaufte Boxkampf aller Zeiten, bereits nach 48 Stunden waren alle 14.000 Karten verkauft. Die ARD übertrug den Kampf und erreichte mit einer Einschaltquote von 47,8% (10,17 Millionen Zuschauer) einen neuen Quotenrekord beim Boxen. Erstmals wurde mit dieser Übertragung ein Boxkampf aus Deutschland live in den USA ausgestrahlt. In über 100 weiteren Ländern war der Kampf ebenfalls zu sehen. Vom 24. Januar 2007 bis 28. Januar 2007 fanden an vier Spieltagen die Gruppenspiele der Hauptrunden-Gruppe 2 der Handball-Weltmeisterschaft 2007 in der SAP-Arena statt. Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 fungiert die Halle zudem als Austragungsort neben der Veltins-Arena in Gelsenkirchen und der Lanxess Arena in Köln. Im Jahre 2009 wurde der Live Entertainment Award in der Kategorie Beste Halle/Arena an die SAP-Arena verliehen.
Die SAP ARENA ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr und das Straßennetz angebunden. Ob mit dem eigenen PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln, die SAP ARENA ist schnell und bequem zu erreichen. Aus Richtung Norden: A5 in Richtung Frankfurt / Darmstadt. Ab Darmstädter Kreuz Richtung Stuttgart / Mannheim / Saarbrücken Aus Richtung Süden: A6 Richtung Frankfurt / Mannheim Aus Richtung Westen: A6 Richtung Stuttgart / Basel / Karlsruhe / Mannheim Aus Richtung Osten: A6 in Richtung Frankfurt / Mannheim Ab Autobahnkreuz Mannheim: Fahren Sie auf die A656 in Richtung Mannheim-Mitte / Mannheim-Neckarau. An der Anschlussstelle Mannheim-Neckarau von der A 656 in Richtung Neckarau abfahren, weiter auf die B 38 a/B 37, nach ca. 500 m rechts ausfahren zur Ludwigshafener Straße. Dort links abbiegen und dann nach ca. 200 m rechts abbiegen in die Xaver-Fuhr-Straße. Die SAP ARENA ist weiträumig ausgeschildert, egal aus welcher Richtung Sie anreisen. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Aus Richtung Mannheim, Lampertheim, Schwetzingen und der gesamten Pfalz: Ab Mannheim Hauptbahnhof mit der Linie 1 Richtung Rheinau / Bahnhof zur Haltestelle Tattersall oder gehen Sie zu Fuß (ca. 5 Minuten). Von dort mit der Linie 6 Richtung Neuostheim direkt bis zur SAP ARENA. Die Haltestelle ARENA Ost liegt vor den Eingängen A und B und wird nur bei Veranstaltungen angefahren, ca. 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn im 10-Minuten-Takt. Für die Rückfahrt stehen schnelle Direktverbindungen zum Hauptbahnhof und innerhalb des Stadtbahnnetzes Mannheim zur Verfügung. Nach Veranstaltungsbeginn endet die Linie 6 wieder fahrplanmäßig in Neuostheim. Die Haltestelle ARENA Süd, die sich unmittelbar vor den Trainingshallen befindet, wird erst Mitte 2007 fertig gestellt. Diese wird auch an veranstaltungsfreien Tagen regulär von der Linie 6 angefahren. Für die Rückfahrt gibt es schnelle Direktverbindungen zum Hauptbahnhof und innerhalb des Stadtbahnnetzes Mannheim. Direkt ab der SAP AERNA werden viele Sonderwagen eingesetzt. Aus Richtung Heidelberg und Weinheim: Mit der DB bzw. S-Bahn bis zum Haltepunkt Rangierbahnhof Mannheim, von dort 10-minütiger Fußweg zur SAP ARENA. Alle Eintrittskarten zur SAP ARENA sind Kombi-Tickets. Die Tickets gelten für die Hin- und Rückfahrt in allen mit dem VRN-Symbol gekennzeichneten Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) im gesamten Gebiet des VRN. Wünschen Sie weitere Informationen oder aktuelle Fahrplaninformationen besuchen Sie bitte die Internetseiten des Verkehrsverbund Rhein-Neckar, der S-Bahn Rhein-Neckar, der Deutschen Bahn oder der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH. Anreise per Flugzeug Der City-Airport Mannheim Neuostheim mit europaweitem Flugverkehr liegt nur 1 km nördlich der SAP ARENA. Den 70 km entfernten Flughafen Frankfurt erreichen Sie bequem per Bahn oder mit speziellen Airport-Shuttles. Parkmöglichkeiten Unmittelbar neben der SAP ARENA befinden sich 3.000 Parkplätze für unsere Zuschauer. Weitere 4.000 Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem benachbarten Maimarktgelände. Ein zusätzlicher Parkplatz mit einer Kapazität von ca. 470 Stellplätzen ist den Besitzern von Logen und VIP Gästen vorbehalten.
- Eishockey Viertelfinale Deutschland - Schweiz 20.05.2010
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